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04.06.2010 | Börsennews
Nach Südeuropa drohen nun auch Staatskrisen in Osteuropa
Nachdem Griechenland offiziell finanzielle Hilfe in Anspruch nehmen musste und auch andere südeuropäische Staaten wie Spanien, Portugal und Italien relativ instabil in ihrer finanziellen Situation zu sein scheinen, ist nun ein weiteres "Opfer" hinzugekommen: Ungarn. Nach ersten Berechnungen beläuft sich der Fehlbetrag Ungarns auf bis zu 7,5 %. Das ist doppelt so viel wie bisher angenommen. Damit kursiert die Angst, dass eine ähnliche Situation wie in Griechenland nun auch in den osteuropäischen Staaten auftreten könnte. Die ungarische Regierung kündigte bereits massive Sparanstrengungen an, um das Defizit zu verringern. Wir erinnern uns: Bereits während der Finanzkrise erhielt Ungarn eine Finanzspritze der EU und des IWF in Höhe von 25 Mrd. Euro. Nun wird sich zeigen, ob das Land noch größeren Bedarf hat. Die Börsen schickte die Nachricht auf Talfahrt. Der DAX schloss am Freitag mit einem Minus von 1,5 %. Umso erfreulicher ist es, dass das Alpha Star-Depot unverändert blieb. Dank einer starken Performance der Werte Surteco und Medisana blieb das Depot stabil. Damit setzte sich der positive Monatsauftakt der ersten Tage fort. Insgesamt kann das Alpha Star-Depot im Juni damit bereits eine Performance von 2 % aufweisen.
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